
Schreiben nach der Befreiung – Aichinger, Bachmann, Spiel
Die Wiener Nachkriegszeit im Spiegel der Literatur: An diesem Abend stehen drei Schriftstellerinnen mit unterschiedlichen biografischen Hintergründen und literarischen Zugängen im Mittelpunkt.
Ilse Aichinger überlebte als "U-Boot" den nationalsozialistischen Terror und sorgte schon vor ihrem bahnbrechenden Roman "Die größere Hoffnung" für Aufsehen in der Literaturszene. Ingeborg Bachmann hielt sich mit Arbeiten für den Radiosender "Rot-Weiß-Rot" über Wasser, ehe sie als Schriftstellerin Anfang der 50er Jahre durchstartete. Hilde Spiel, die bereits 1936 ins englische Exil gegangen war, kam als Korrespondentin in ihre Heimatstadt zurück.
Der Kulturwissenschaftler Alexander Emanuely stellt den biografisch-kulturhistorischen Kontext der drei Schriftstellerinnen vor, Anna Mendelssohn liest aus Texten der Autorinnen.
Hinweis: Anmeldung erforderlich. Sitzplätze gibt es nach Verfügbarkeit, es gilt „first come, first served“.
Dauer: ca. 90 Minuten
Kosten: Gratis
Treffpunkt: Im Veranstaltungsraum, 3. OG
Anfahrt: Öffentliche Verkehrsmittel, Auf Google Maps zeigen
Abbildung: Gedenktafel am Haus Beatrixgasse 26, Foto: Elodie Grethen